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Digitaler Humanismus | Mag.a Anna Andrea Steiger

März 15 @ 19:00 - 21:00

Kostenlos – 10,00€

Referentin: Mag.a Anna Andrea Steiger

„Wie alle Technologien entstehen auch digitale Technologien nicht aus dem Nichts. Sie sind durch implizite und explizite Entscheidungen geprägt und beinhalten Werte, Normen, wirtschaftliche Interessen und Annahmen darüber, wie die Welt ist oder sein sollte.“ Dieses Zitat stammt aus dem „Wiener Manifest für digitalen Humanismus“, das 2019 unter Federführung von Wissenschaftler*innen der TU Wien entwickelt wurde und bis dato weltweit von tausenden Unterstützer*innen unterzeichnet wurde.
Der Einsatz und die Nutzung von digitaler Technik bieten die große Chance, die Inklusion aller gesellschaftlichen Gruppen, wie z. B. ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung, sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern zu forcieren. Aber wird diese Chance auch tatsächlich genutzt?
Die vergangenen Jahre haben uns einiges abverlangt: massive Einschränkungen im Alltag, Andersgestaltung unserer Lebensweise und teilweise wesentliche Veränderungen unseres Arbeitsumfeldes. Viele von uns, insbesondere diejenigen, die bis zum März 2020 ihren gewohnten Arbeitsplatz im Büro hatten, mussten sich über Nacht auf das Arbeiten von zu Hause aus („Homeworking“) umstellen. Dies war ein gewaltiger Schub für die Digitalisierung der Arbeitswelt, die seit dem Ausbruch der Pandemie nicht mehr nur in automatisierten Fabriken („Industrie 4.0“), sondern in unseren Wohnungen Einzug gehalten hat.
Katharina Mader, Käthe-Leichter-Preisträgerin 2019, stellt in ihrer neuesten Studie über genderspezifische Effekte von COVID-19 fest: „Das Verhältnis von Technikproduktion – konkret deren Auslagerung in vorwiegend asiatische Billiglohnländer und auf arbeitsrechtlich meist schutzlose Frauen als das Gros der Arbeitskräfte in der Produktion – und Technikkonsum – etwa die Zusammenschlüsse von Frauen mit Hilfe der Informationstechnologien – ist mehrdeutig & ambivalent. Die (…) politische Dimension ist damit weiterhin ein zentraler Faktor, wenn wir über Technologien reden.“ (Mader …..)
Das Konzept „Digitalisierung“ hat unsere Arbeitswelt verändert und wird sie auch in Zukunft grundlegend neugestalten.

Mag. Anna Steiger, Juristin, Vizerektorin für Personal & Gender an der Technischen Universität Wien. In dieser Funktion verantwortlich für 5500 Mitarbeiter_innen. Zu den Aufgaben gehören Personaladministration, -planung und -controlling,  Personalentwicklung. Besonderer Tätigkeitsschwerpunkt  ist die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Förderung und Gleichstellung von Frauen (in der Technik) sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Von 2003 bis 2011 Vizerektorin für Personal, Ressourcen und Frauenförderung an der Akademie der bildenden Künste Wien, zuvor Personalmanagerin einer großen NPO Organisation in Niederösterreich.
Mitglied des Dachverbandes österreichischer Universitäten sowie des Forum Personal und Vorsitzende der Task Force Gender und Diversity der uniko, Vorstand Verein Ute Bock, Director Cesaer (Netzwerk techn. Universitäten Europa).

Details

Datum:
März 15
Zeit:
19:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos – 10,00€
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Club alpha
Stubenbastei 12/14
Wien, 1010 Österreich
Telefon:
01-5134800
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Veranstalter

Club alpha
Telefon:
01-5134800
E-Mail:
clubalpha@clubalpha.at
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Standard | 15.03.2023, 19:00 | Raus aus dem Stress & rein | Mag.a Anna Andrea Steiger
10,00
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Mitglieder und Fördernde | 15.03.2023, 19:00 | Raus aus dem Stress & rein | Mag.a Anna Andrea Steiger
0,00
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