Irene Maier, 2020

  • Wo kommen Proteine her?
  • Wie gestalten sich Makromoleküle?
  • Wie können Proteine unsere Immunität beeinflussen?
  • Wann und wo werden diese gefährlich?
  • Wie können Proteine und Antikörper nutzbringend eingesetzt werden?

Intakte und globulär gefaltete Proteine werden als Medikamente eingesetzt und können mit hoher Stabilität bereits in geringen Dosen für die Erkennung und Aktivität von bösartig verändertem Gewebe von größter Bedeutung sein. Dies umfasst Immuntherapien zur Aktivierung von Fresszellen in der Krebsforschung, gleichermaßen wie die jüngst angekündigte Plasmatherapie gegen eine COVID-19 Infektion, welche einen Cocktail von köpereigenen Proteinen zum Einsatz gegen systemische Abwehrreaktionen anwenden möchte.
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ZUR PRÄSENTATION

 

Reference: Mannosylated hemagglutinin peptides bind cyanovirin-N independent of disulfide-bonds in complementary binding sites. RSC Adv. (2020), 10, 11079-11087. https://doi.org/10.1039/d0ra01128b

Irene Maier arbeitete nach Abschluß ihres Biochemiestudiums als Wissenschafterin an der University of California, Los Angeles (UCLA). Im Jahre 2006 erhielt sie als erste Absolventin der Universität Wien, und zweite Österreicherin, ein internationales UNESCO-L’Oréal Stipendium für ihre Arbeit an einem optischen Immunsensor zur Detektion von Allergieindikatoren in Blutserum. Sie absolvierte weiter eine postdoktorale Ausbildung in Proteindesign am California Institute of Technology (Caltech). In Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (kurz: NASA) entwickelte sie intestinale Mikrobiota-assoziierte Biomarker zur Bestimmung und Linderung von immunologisch unterstützten Nebenwirkungen in der Strahlentherapie, insbesondere der neuartigen Ionenbestrahlung. Dr. Maier arbeitet derzeit an der Medizinischen Universität Wien.

 

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