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Erinnerungen an Erhard Busek I Ein Abend mit Freunden an seinem 85. Geburtstag 

März 25 @ 19:00 - 21:00
Kostenlos – 10,00€

Referentin: Andreas Treichl, Ferdinand Maier

Moderation: Maria Rauch-Kallat 

 

Erhard Busek war “Geburtshelfer” für das Hildegard Burjan Institut, den Trägerverein des Club alpha. Er setzte sich bei der Stadt Wien vehement für eine Finanzierungsunterstützung ein, die bis 2013 auch gewährt wurde, und blieb dem Club alpha bis an sein Lebensende verbunden. Am Vorabend seines 80. Geburtstages, mitten im Lockdown, konnten wir ein Gespräch mit ihm live aus dem Club streamen. Teile der Aufnahme dieses Abends werden wir im Rahmen der Diskussion zeigen.    

Ferry Maier und Andreas Treichl sind langjährige Wegbegleiter von Erhard Busek. Im Gespräch mit den beiden und weiteren WegbegleiterInnen im Publikum werden wir uns an seinem 85. Geburtstag an ihn erinnern.  

“Es war im Februar 1977, als ich Erhard Busek kennenlernte. Im Mai 1977 begann ich in der Wiener ÖVP für ihn die Aktion „Pro Wien“ zu organisieren. In dieser Zeit erkannte ich in Erhard Busek einen Meisterstrategen in der Rolle als oppositioneller Kommunalpolitiker. Dies gipfelte im Wahlerfolg 1978 mit 33,7 %. Ab 1991 arbeitete ich in der Bundes-ÖVP als Generalsekretär mit Erhard Busek zusammen und erlebte ihn als überzeugten Mitteleuropäer und Kämpfer für einen Beitritt zur EU. Unvergesslich sind für mich auch seine Bemühungen für das Museumsquartier in Wien und für Fachhochschulen.” (Ferry Maier)  

Persönliche Erinnerung an Erhard Busek  

Erhard Busek war ein Vollblutpolitiker und gleichzeitig kein Politiker. Er war brillant, scharf, unangenehm und total desinteressiert an allem, was er als unintelligent empfand. Es langweilte ihn, irgendetwas zu tun, nur um Wahlen zu gewinnen. Er liebte die Gestaltungsmacht und er hatte einen Traum für Mittel- und Osteuropa. „Wir müssen einander politisch näherkommen und wirtschaftlich zusammenwachsen, die Zukunft Europas wird sich in unserer Region entscheiden“, sagte er. Erhard Busek war es, der mir die Idee für die Erste Group gegeben hat unendlich viele wertvolle Ratschläge – und allem voran einen Traum für Europa.    (Andreas Treichl) 

 


Ferdinand Maier startete seine Karriere in der Industriellenvereinigung. Beruflich blieb er von 1979 bis zu seiner Pensionierung 2015 Raiffeisen in verschiedenen Unternehmen verbunden, von 1994 bis 2014 als Generalsekretär des Raiffeisenverbandes. Politisch war er Landesgeschäftsführer der Wiener ÖVP und Generalsekretär der ÖVP-Bundespartei sowie Mitglied im Wiener Landtag und Gemeinderat, im Bundesrat und im Nationalrat.

Andreas Treichl begann seine internationale Banken-Karriere bei der Chase Manhattan Bank in New York. 1997 wurde er CEO der damals kleinen „Erste Bank“ und brachte sie an die Börse. Heute ist die „Erste Group“ der größte Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa. 2020 trat er als CEO zurück und wurde Chairman der ERSTE Stiftung. Sie ist Kernaktionärin der Erste Group und konzentriert ihre Aufgaben als gemeinnützig tätige Stiftung auf finanzielle Gesundheit sowie die Stärkung des demokratischen Europas. 

Foto: ©

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