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Warum Frauengesundheit anders ist und mehr Sichtbarkeit braucht – Gendermedizin im Dialog

März 16 @ 19:00 - 21:00
Kostenlos – 10,00€

 

Referentinnen:

Univ.-Prof.in Dr.in Anita Rieder

Dr.in Naghme Kamaleyan-Schmied

Dr.in Miriam Hufgard-Leitner, MSc.

Dr.in Veronika Pelikan

Mag.a Hilde Wolf, MBA

Jing Hu, BA, Mpharm

Moderation: Mag.pharm. Sonja Kupka-Wolf

 

Vortrag

 

Frauengesundheit ist andersbiologisch, sozial und politisch. Dennoch spiegelt sich das bis heute weder ausreichend in Forschung noch in Versorgung wider. Frauen sind in klinischen Studien weiterhin unterrepräsentiert, obwohl ihre Krankheiten, deren Therapien und Nebenwirkungen von ihrer Körperzusammensetzung, ihren Hormonen und Lebensrealitäten entscheidend beeinflusst werden. Die Folge: Medikamente sind oft an männlichen Referenzwerten orientiert, Frauen erleiden häufiger Nebenwirkungen, und außerdem werden Erkrankungen wie Osteoporose, Depressionen, Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen zu spät erkannt. Gleichzeitig sind Herzinfarkt oder Diabetes bei Frauen schlechter erforscht – mit erhöhtem Risiko für Fehldiagnosen. Auch treffen psychische Erkrankungen wie Burnout und Angststörungen Frauen doppelt so häufig wie Männer, werden aber oft bagatellisiert. 

Unter dem Titel „Warum Frauengesundheit anders ist und mehr Sichtbarkeit braucht – Gendermedizin im Dialog“ lädt der Club Alpha zu einem interdisziplinären Austausch zwischen Medizin, Wissenschaft, Medien und Politik. 

Im Impulsvortrag spricht Dr.in Miriam Hufgard-Leitner, MSc über den aktuellen Stand der Gendermedizin in Forschung und klinischer Praxis. Dr.in Naghme Kamaleyan-Schmied zeigt, wie gendersensible Primärversorgung zu gerechter Medizin beiträgt. Univ.-Prof.in Dr.in Anita Rieder beleuchtet Prävention als politische Verantwortung. 

In der anschließenden Round-Table-Diskussion mit Drin. Veronika Pelikan, Maga. Hilde Wolf, MBA und Jing Hu, BA, MPharm wird deutlich, wie eng Medizin, Medien und Politik zusammenwirken müssen. 

Ziel des Abends: Bewusstsein zu schaffen, Barrieren abzubauen und Wege aufzuzeigen – hin zu einer Medizin, die uns Frauen in Forschung, medizinischer Versorgung und Öffentlichkeit den Stellenwert gibt, der uns zusteht.

 


 

Dr.in Miriam Hufgard-Leitner ist Oberärztin für Endokrinologie am AKH Wien. Als Fachärztin für Innere und Psychosomatische Medizin setzt sie sich für eine differenzierte, frauenspezifische Medizin ein. 

Univ.-Prof.in Dr.in Anita Rieder ist Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien und Leiterin des Zentrums für Public Health. Sie zählt zu den führenden Stimmen für Prävention, Gesundheitsförderung und Gendermedizin in Österreich. 

Dr.in Naghme Kamaleyan-Schmied ist Allgemeinmedizinerin mit Kassenordination in Wien-Floridsdorf sowie Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzt:innen in Wien. Ihre Schwerpunkte liegen auf Prävention, Health Literacy, Frauengesundheit und Gendergerechtigkeit. 

Jing Hu, BA, MPharm ist Apothekerin, Unternehmerin und NEOS-Abgeordnete im Wiener Gemeinderat. Sie engagiert sich für eine ganzheitliche und gerechte Gesundheitspolitik. 

Dr.in Veronika Pelikan ist Gründerin von wechselweise.net, der Plattform für Frauengesundheit und Wechseljahre, sowie promovierte Kommunikationswissenschafterin. 

Mag.a Hilde Wolf, MBA leitet das Frauengesundheitszentrum FEM Süd am Klinik Favoriten und engagiert sich seit über 25 Jahren für geschlechtersensible Gesundheitsförderung. 

Foto: ©

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Standard | 16.03.2026, 19:00 | Frauengesundheit
10,00
Unbegrenzt
Mitglieder & Fördernde |16.03.2026, 19:00 | Frauengesundheit
0,00
Unbegrenzt