Videoaufzeichnung:

https://youtu.be/r-YORGEXT-I

 

Neue Wege der Digitalisierung:  Nachhaltig, krisenfest, kostensparend

Digitalisierung ist seit geraumer Zeit das Schlagwort der Stunde. Einen echten Schub hat sie jedoch durch die Corona-Pandemie erfahren – immerhin haben Home Office, digitaler Handel und virtuelle Zusammenarbeit ein rasches Umdenken erfordert. Und sie haben vielen Unternehmen aufgezeigt, welche Möglichkeiten die Digitalisierung mit sich bringt.

Digitalisierung ist aber weit mehr als ein technischer und technologischer Fortschritt. Sie verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, sie fördert neue Geschäftsmodelle und sie hat auch Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesellschaft. Genau dieser Aspekt wird jedoch oft vernachlässigt, denn – zugegeben – auf den ersten Blick hat Digitalisierung wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Doch wussten Sie, dass eine einzige Google-Suche bis zu sieben Gramm CO2 erzeugt?

Was das für Unternehmen bedeutet, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und gesamtheitlich implementieren möchten, darüber diskutierten am 18. November vier Experten aus unterschiedlichen Bereichen – und ja, es waren diesmal allesamt Herren, die sich im Club Alpha dennoch sichtlich wohlgefühlt haben.

Warum IT nicht automatisch grün ist

Die meisten Unternehmen entwickeln Nachhaltigkeitsstrategien. Immerhin fordern immer mehr Institutionen, Behörden und Endkonsument*innen, dass Unternehmen ihrer sozialen, ökologischen und ökonomischen Verantwortung nachkommen und ihren Beitrag in unterschiedlichen Bereichen leisten. Aber welche Auswirkungen hat dies auf die IT-Strategie?

„Auch von der IT wird klimaschonendes und nachhaltiges Handeln gefordert. Aus ökologischer Sicht verhält es sich hier wie in jedem anderen Bereich eines Unternehmens: Die Frage ist, wie effizient man die eingesetzten Ressourcen nutzt“, erklärt Johann Reisinger, der seit über 30 Jahren als Digitalisierungsexperte Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen berät. Dabei setzt er auf Nachhaltigkeitsindikatoren, anhand derer eine nachhaltige Betriebsführung messbar wird – etwa aufgrund von KPI wie CO2-Fußabdruck, kumulierter Energieaufwand und Rohstoffverbrauch. „Der Trend geht dahin, auch die IT nachhaltig zu gestalten, denn sie hat einen wesentlichen Einfluss auf die gesamte Nachhaltigkeitsbilanz eines Unternehmens“, so Reisinger.

Das ist das Stichwort für Thomas Wenhardt, Gründer von effect IT,

der sich auf nachhaltige IT-Dienstleistungen für Unternehmen spezialisiert hat: „Unser Anliegen ist es, Unternehmen auf ihrem Weg hin zu einer sogenannten ‚Green IT‘ zu unterstützen. Dazu setzen wir zum Beispiel auf refurbished Hardware – also auf aufbereitete Geräte, die in ihrer Funktionalität einem neuen Produkt in nichts nachstehen – und auf die herstellerunabhängige Reparatur und Wartung“. Er erklärt weiters, dass bestehende Hardware oft nur für eine kurze Zeit genutzt wird, tatsächlich aber viel länger im Einsatz bleiben könnte, wenn sie ordentlich gewartet und im Bedarfsfall repariert wird. Das helfe Unternehmen nicht nur dabei, Kosten zu sparen, sondern auch den CO2-Fußabdruck zu senken.

Die Sache mit dem CO2

Ein weiteres Anliegen ist Wenhardt der Einsatz europäischer, idealerweise österreichischer Lösungen. Gerade für Unternehmen, die eine Fülle an Daten speichern und verwalten müssen – etwa Kundendaten, Online-Shop-Käufe, Produktportfolios und mehr – und dazu oft ein Rechenzentrum oder Cloud-Dienstleistungen nutzen, gehe es zunehmend darum, wo diese Daten gelagert werden. Vielen ist dabei nicht bewusst, was es bedeutet, die Dienste von internationalen Konzernen in Anspruch zu nehmen. Wenhardt: „Cloud-Server sind zur Datenspeicherung sehr beliebt und sie zeichnen sich durch ihre Flexibilität und Skalierbarkeit aus. Gerade bei amerikanischen Cloud-Anbietern ist aber oft Vorsicht geboten, denn hier gelten ganz andere Datenschutz-Grundlagen als bei uns“.

Deshalb kooperiert er mit der Ventus Cloud AT GmbH, die als europäischer Cloud-Anbieter mit Hauptsitz in der Schweiz eine echte Alternative für internationale Großkonzerne ist. Das unterstreicht auch Erich Heindl, Sales Manager bei Ventus in Österreich: „Nicht erst seit diversen Enthüllungsskandalen in den USA ist bekannt, dass amerikanische Behörden unkomplizierten Zugriff auf Daten von Cloud-Anbietern und Online-Unternehmen haben. Der Datenschutz existiert dort praktisch nicht, deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man diese Services nutzen möchte“. Das Besondere: Die Ventus Cloud gibt es in unterschiedlichen Abstufungen, von der Private bis zur Public Cloud und diversen Hybridlösungen. Und um das eingangs aufgeworfenen Beispiels der Google-Suche nochmals aufzugreifen: Wenn allein schon eine einzige Suchanfrage so viel CO2 verursacht, wie es braucht, um eine Glühbirne (wenn auch nur kurz) zum Leuchten zu bringen, was bedeutet das dann bloß für all die Online-Einkäufe, Video-Streams oder sonstigen Abrufe, die wir täglich im Internet tätigen?

„Cloud-Dienstleistungen sind effizienter und kostengünstiger als klassische Rechenzentren bzw. Server, die ein Unternehmen selbst betreibt. Durch Auslagerung der erforderlichen Hardware und Software auf einen zentralen Anbieter bringt das Kosten- und Umweltvorteile, denn sie brauchen weniger Infrastruktur und Energie pro Nutzer“, erklärt Heindl. Zudem setzt die Ö-Cloud zertifizierte Ventus Cloud auf Strom aus Wasserkraft und trägt somit aktiv zur CO2-Reduktion bei.

Nun, was bedeutet also eine grüne IT und eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie? Vor allem das Bekenntnis dazu, mit vorhandenen Ressourcen sorgsam und effizient umzugehen und bei der Wahl von Anbietern für Hard- und Software auch mal genauer hinzuschauen. Muss es immer der neueste Laptop sein oder kann der vor drei Jahren angeschaffte durch ein paar Kniffe wieder laufen, als wäre er frisch ausgepackt? Und gibt es Alternativen zu internationalen Anbietern, die keinerlei Auskunft zu Datensicherheit, Stromversorgung & Co. geben? 

Tu Gutes und rede darüber

Bei so vielen Überlegungen zur Nachhaltigkeit fragt man sich unweigerlich, was ein Umstieg auf eine „Green IT“ denn außerdem bringen kann. „Die Möglichkeit, sich als Unternehmen klar zu positionieren und das eigene Bekenntnis zur Nachhaltigkeit auch als Wettbewerbsvorteil zu nutzen“, weiß Camillo Köstler, Gründer der Marketingagentur WeMedia.

Denn wer sich tatsächlich darum bemüht, das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich zu begreifen und so weit zu gehen, die eigene IT-Landschaft einzuschließen, sollte dies auch kundtun: „Wer Nachhaltigkeit wirklich in seiner Unternehmensphilosophie verankert hat, sollte darüber auch sprechen.

Das fördert nicht nur das Image, sondern auch die Glaubwürdigkeit und letztendlich das Vertrauen von Kund*innen“, so Köstler.

Und abschließend: „Ich rede hier nicht von Green Washing, denn das unterstützen wir in keinster Weise, sondern davon, die eigenen Bemühungen transparent darzustellen. Als Marketingagentur entwickeln wir dazu gerne ein Konzept und helfen bei der Umsetzung“.

Wer mehr über die Themen Digitalisierungsstrategie, Green IT, Cloud-Services und Green Marketing erfahren möchte, kontaktiert die Herren am besten direkt:

Nach dem Motto kommen Sie zu uns, hier werden Sie geholfen!

Johann Reisinger Consulting
www.jreisinger.com
sustainableIT@jreisinger.com

Thomas Wenhardt, effect IT GmbH
www.effectit.at
tw@effectit.at

Erich Heindl, Ventus Cloud AT GmbH
www.ventuscloud.eu/de
Erich.Heindl@ventus.ag

Camillo Köster, Wemedia GmbH
www.wemedia.at
camillo@wemedia.at

 

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